
Technisches Problem versetzt Hayabusa2 in den Schutzmodus, während sie auf den Asteroiden KY26 zusteuert
Die Hayabusa2-Sonde der Japanischen Raumfahrtagentur (JAXA) ist in den Sicherheitsmodus gewechselt, nachdem ein technisches Problem während ihrer Reise durch den Weltraum entdeckt wurde. Die Mission, die 2014 begann und das Ziel hatte, Proben von Asteroiden zu sammeln, steuert nun auf das Himmelsobjekt KY26 zu.
Im Jahr 2020 hatte die Hayabusa2 bereits Geschichte geschrieben, als sie mit Proben des Asteroiden Ryugu zur Erde zurückkehrte und wertvolle Daten über die Entstehung des Sonnensystems lieferte. Nach dieser erfolgreichen Lieferung trat die Sonde in eine neue Phase der Erkundung ein, mit der Ankunft am KY26, die für 2031 geplant ist. Allerdings sieht sich die Mission nun mit Problemen konfrontiert.
Laut einer Mitteilung, die die JAXA am 2. April auf dem sozialen Netzwerk X (ehemals Twitter) veröffentlichte, trat das Raumschiff aufgrund einer Anomalie automatisch in den Sicherheitsmodus. Dieses Protokoll wird aktiviert, um die Integrität des Geräts zu wahren, indem vorübergehend wissenschaftliche Systeme und nicht wesentliche Funktionen abgeschaltet werden, wobei der Fokus auf Energieeinsparung liegt.

Trotz des Problems bleibt die Kommunikation mit dem Bodensteuerungsteam stabil. Die JAXA untersucht den Vorfall und bewertet mögliche Auswirkungen auf den Zeitplan der Mission. Seit der Warnung gab es keine neuen Updates.
Unterdessen bereitet die Agentur eine weitere ehrgeizige Mission vor: die MMX (Marsian Moons eXploration)-Mission, die für 2026 geplant ist. Ziel ist es, Proben des marsianischen Mondes Phobos zu sammeln und bis 2031 zur Erde zu bringen. Diese Mission wird dazu beitragen, die Herkunft der Marsmonde zu klären – ob sie eingefangene Asteroiden oder Überreste eines alten Einschlags sind, was zum Verständnis der Geschichte des roten Planeten beiträgt.
Quelle und Bilder: Olhar Digital / JAXA. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
